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Bakolas, Nikos:
MYTHOLOGIA - Zwölf miteinander verbundene Geschichten Diese Erzählungen formen eine alte Familiengeschichte in eine
nationale Saga um, die "Mythologie", und zeichnen die Entwicklung des
griechischen Bürgertums mit seiner sozialen Problematik in der Stadt Thessaloniki
zwischen den Kriegen nach.
Übersetzt von Desbina
Kallinikidu |
160 S./ Pb./ 1991 / ISBN
3-923728-52-2 / DM 22,00
"Mythologia" ist der
erste Band eines vierbändigen Werks, das einem riesengroßen Wandgemälde über die Leute
und die Leiden der Geburtsstadt des Autors, Thessaloniki, in den letzten 100 Jahren
ähnelt.
Mit diesem Buch gelingt Bakolas ein erster
Höhepunkt, und er erreicht nach einem mühevollen, persönlichen Weg, die Lorbeeren der
reinen Schrift und des Verschmelzens persönlicher Geschichte mit einem allgemeingültigen
und abstrakten Mythos zu ernten. Die Familiensaga wird zu einer gelungenen, distanzierten
und gleichzeitig realistischen, ja nationalen Chronik, aber doch mit allen Merkmalen
echter Literatur: die Stadt, Thessaloniki, spiegelt sich mit ihrer soziokulturellen
Situation in einer persönlichen Geschichte wider: eine Stadt in Aufruhr, Aufstand,
Herrschaft des Volkes, Zusammenstoß mit den Herrschenden, schließlich die Niederlage.
Geschichte, die sich wiederholt, erläutert in einer Menge Anmerkungen, die sich auf
tatsächliche Ereignisse stützen und sich vom literarischen, fast dichterischen Wort des
Romans durch ihre Nüchternheit deutlich unterscheiden.

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ROMIOSINI
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